Erobern

"Sich selbst erobern heißt, die Situation zu erobern
und durch Willenskraft zum eigenen Nutzen zu verändern"

Erobern

Erobern heißt – die Verbündeten erobern
Die Verbündeten erobern heißt – sich selbst zu erobern

Sich selbst erobern heißt – die Situation zu erobern,
und durch Willenskraft zum eigenen Nutzen zu verändern.

Solange Körper uns Seele eines Mannes nicht wie Stahl gehärtet sind
um zehntausende Samurai anführen zu können,
kann er keinen Sieg über den Feind erringen.

Die Lektion zeigt zuerst eine taktische Vorgehensweise zur Eroberung auf diplomatischem Weg.

Im zweiten Ansatz wird allerdings schnell klar – Erobern kann nicht jeder!

Es benötigt einer gewissen Erfahrenheit, Ausstrahlung und Kredibilität, um ein erfolgreicher Eroberer zu sein.

Diplomatie basiert auf Kommunikation. Die beginnt zuerst im eigenen Kopf.

Danach gilt es, die Mitstreiter zu überzeugen, was nur gelingen kann, wenn man Ihnen die eigene Vision gut verkauft.

Doch um wirklich einen Durchbruch zu erreichen, muss man “knallhart” sein.

Dieses Stadium erreicht man nicht von heute auf nachher – und schon gar nicht durch das Lesen dieser Lektion.

Einmal mehr gilt, der Weg ist das Ziel.

An sich ist das Denkmuster nach wie vor gleich.

Doch erobern wir nicht mehr die Länderreien der Nachbarn.

Vielmehr geht es heute um schnelles, diplomatisches Handeln.

Präsentationen bei Kollegen oder beim Kunden können nach diesem Mantra gelingen:

Zuerst denken, dann begeistern, dann Situation erobern

und durch starkes, sympathisches Auftreten passiv punkten.

Machen Sie keine Vorschläge oder Angebote, deren Umsetzung sie selbst nicht erfüllen könnten.

Schlaue Ideen, wie Rationalisierung von Arbeitskräften, bringen schnell finanziellen Erfolg.

Sie erobern die Chef Etage…

Doch was ist, wenn Sie die Schlacht verlieren, weil Sie zu wenige Krieger haben?

Es ist wichtig, die Basis nicht aus den Augen zu verlieren.

Wenn Sie selbst aus der Basis kommen – umso besser! 

So kennen Sie am Besten die Prozesse – und können auch den Angestellten beweisen,

sollten Rationalisierungsmaßnahmen sinnvoll sein.

Nehmen wir einen Fußballtrainer.

Er muss zuerst die Spieler überzeugen, indem er ihnen selbstbewusst und gekonnt seine Strategie erklärt.

Wird daraus ein Sieg, ist es meit der Trainer, der am lautesten jubelt.

Denn durch seine Handlungen hat er die “Situation erobert und zum eigenen Nutzen verändert”

Gleichzeitig braucht der Trainer auch eine mächtige Ausstrahlung,

immerhin trainiert er Weltstars, die weit über seiner Gehaltsklasse spielen.

Ich bin nicht der Typ, der rausgeht und schreit:
"Wir werden die Welt erobern!"
Wir werden den Ball erobern -
und das jedes verdammte Mal!

Jürgen Klopp